Neujahrsempfang der Gemeinde und des Vereins Bisdede

Neujahrsempfang 2015 - aus der Festrede des Bürgermeister Dr. Blau

Eingeladen wurden Bürgerinnen und Bürger, die durch ihre Spenden, ihre Werbetafeln oder ihre Werbung auf unserer Homepage und andere Tätigkeiten die sogenannten freiwilligen Leistungen der Gemeinde unterstützen.

2014 haben sich die Kinder im Hort, besonders die Gruppe Line Dance, über die Bekleidung gefreut. Auftritte –auch außerhalb unserer Gemeinde- werden so noch attraktiver.

Der Kinderchor hat sich ebenfalls über die neue Tonanlage gefreut. Diese kann sehr vielfältig eingesetzt werden. So zum Beispiel bei den gut besuchten Lesungen zur Geschichte unserer Gemeinde, beim Dorffest oder bei der Veranstaltung Platt in´n Gorden, um nur einige zu nennen.

Mit den Spenden wird auch das jährliche Konzert in der Kirche in Kirch Rosin unterstützt.

Seit 1991 versuchen die Organisatoren Gemeinde, Kirchgemeinde, Verein Bisdede e.V. und der FFW mit immer neuen Konzertinhalten diesen kulturellen Höhepunkt zu gestalten.

Die vielen Zuschauer zeigen, dass diese Veranstaltung großen Zuspruch erfährt. Das anschließende Lagerfeuer und gemeinsame Singen ist zu einer festen Größe geworden. Auch in diesem Jahr wird wieder am ersten Septemberwochenende diese Veranstaltung stattfinden.

Besonders beeindruckend waren die Weihnachtsfeiern, bei denen die verschiedensten Altersklassen unserer Gemeinde zusammen kamen. Die Kinder des Kindergartens und der Chor der Schule haben ein wunderschönes Weihnachtsprogramm gezaubert.

Weitere Höhepunkte, die auch nur mit Unterstützung erfolgreich weiter geführt werden können sind die Radwanderung, der Druck des Heftes 13 der Chronik unserer Gemeinde, das Pokalschießen, das Volleyballturnier die Pflanzaktionen an der Badestelle in Kirch Rosin und in Mühl Rosin und das Dorffest.

Der Zirkustag mit abschließender Feuershow ist ein Beispiel dafür, wie Jung und Alt zusammen kommen können

Wir können behaupten 2014 war ein erfolgreiches Jahr. Nicht nur auf kulturellem und sportlichen Gebiet.

Auf dem Neujahrsempfang des vergangenen Jahres wurde die Wiederherstellung des Weges zum Honigbarg versprochen. Das ist uns erfolgreich gelungen. Ein schöner Rundwanderweg ist entstanden. Damit wurde das Flurneuordnungverfahren Bölkow abgeschlossen.

 

Die Flurneuordnung umfasste im Wesentlichen 3 Aufgaben

1.Zusammenführung von Boden- und Gebäudeeigentum

2.Flächendeckende Neuordnung der Eigentumsverhältnisse

3.Umsetzung investiver Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits-und Lebensbedingungen

Mit der Umsetzung der verschiedenen Bebauungspläne in den Wohngebieten war die Gemeinde bestrebt, den dörflichen Zusammenhalt zu pflegen, die Infrastruktur unter den neuen Bedingungen zu entwickeln, die Landwirtschaft und den naturverbundenen Tourismus in der Region zu entwickeln.

Eigentumsgrenzen und damit auch Pachtgrenzen waren nicht mehr eindeutig bestimmbar. Ehemalige Erschließungswege wurden überpflügt. Eigentum war teilweise zersplittert. Zufahrten zum Grundstück nicht eindeutig geklärt. Die Flurneuordnung diente der eigentumsrechtliche Feststellung und Neuordnung der Grundstücke und verband notwendigen Maßnahmen zur agrar-, infra- und siedlungsstrukturellen sowie ökologischen Verbesserung.

Insgesamt ging es um 750 ha und 413 Flurstücke im Bereich Bölkow. Diese wurden auf 278 reduziert.

Es entstanden in dieser Zeit die landwirtschaftlichen Wege um den Honigbarg und nach Koitendorf. Ohne diese Wege würde die neuzeitliche landwirtschaftliche Bewirtschaftung des Umlandes zu einer Transportkatastrophe führen.

Innerhalb dieses Verfahrens konnten wir den Weg zum Betrieb Jäger Isolierglas und den Häuserzufahrten ausbauen, Gehweg und Beleuchtung am Dorfgemeinschaftshaus herstellen, die Schule und die Turnhalle von außen sanieren, den Schulhof gestalten, den Parkplatz bauen und einen Badestelle mit Parkplatz in Bölkow ausbauen und eine Badestelle in Mühl Rosin.

In diesen 10 Jahren wurden 1,5Mio € investiert. Nur durch die Ausnutzung aller Fördermöglichkeiten konnten 1Mio Zuschüsse fließen. Ohne diese wären unsere Vorhaben nicht möglich gewesen. Zum Ende des Jahres konnte das Verfahren abgeschlossen werden.

Es wurden in dieser Zeit auch private Maßnahmen bewilligt und unterstützt.

Zwei Hinweise für das Jahr 2015

Durch die starke Belegung unserer Kindertagesstätte (besonders im Hortbereich) wurden alle möglichen Räume in dem Schulgebäude für den Hort zur Verfügung gestellt. Seit vier Jahren gibt es kein Gemeindebüro. Mit kleinen baulichen Veränderungen wurde im Dorfgemeinschaftshaus Bölkow eine Lösung gefunden.

Eine zweite wesentliche Änderung ergibt sich für die Nutzung unseres Bootshauses der Gemeinde am Strand von Mühl Rosin. Es wird nicht mehr der Vermietung wie bisher zur Verfügung stehen. Ein neues Konzept für die gemeinschaftliche Nutzung wird erarbeitet. Ideen sind willkommen.